Merkwürdige Zeiten

Fünfundzwanzig Bilder aus dem ostmitteldeutschen Überwachungsstaat in der ungewohnten Perspektive einer religiösen Minderheit. Nach historischen Quellen. Erscheint 2026

112 Seiten, Hardcover, gestaltet und gesetzt in der Grafischen Praxis, Feldkirch. Erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz, 2026. Subskriptionen über den Verlag oder über den Autor möglich.

Theater, Schau-Spiel im technischen Zeitalter 130 Jahre nach Erfindung des Kinos, auf historischer Basis.

Wie bleibt eine(r), wie wird eine(r) Mensch, wenn zu vertrauen Leichtsinn ist? Ein neuer Staat ist entstanden in den Ruinen der mörderischen Lüge vom «Dritten Reich» – und unter der Flagge des Neuanfangs und sozialer Gerechtigkeit wird die Überwachung, die Zersetzung von Individualität und Intimität zum Programm, Parteilichkeit zur Pflicht, mit offener wie geheimer Gewalttätigkeit durchgesetzt. Politik und Machterhalt sind unversehens das Gleiche. Ideologie ist ein Denkhindernis und Religion geduldete Privatsache.
Ein Pfarrer geht freiwillig in die Ostzone. Ein Schriftsteller aus dem Westen, Kommunist geworden, kommt zur Kur in den Staat der Ingenieure und Bauern. Einer Lehrerin wird Begeisterung und pädagogischer Eros zur Falle und sie ein Spitzel.
Wie wird, wie bleibt man/frau Mensch unter allen Umständen?